Maske und Individuation
 

Seit je waren Masken in Riten und Theatervorführungen ein Ausdruck der Phantasmen und irrationalen Vorstellungen des Menschen: Sie sind äusseres Zeichen einer inneren Wirklichkeit. Auf dem Hintergrund eines jungianischen Verständnisses werden diese alten Traditionen aufgegriffen und neu gestaltet mit dem Ziel, die persönliche Entwicklung des Menschen zu fördern.

 

Die gestaltende Person arbeitet bei der handwerklichen Arbeit mit Gips und Farben direkt an ihrer Selbstgestaltung, ihrer Individuation und ihrer Selbstheilung.

 

Das Seminar ist so aufgebaut, dass die TeilnehmerInnen eigene Erfahrungen mit dieser Arbeitsform machen können. Die Vorgänge werden mit Konzepten und Theorien abgebildet und ergänzt, so dass auch Arbeitsformen in die eigene Arbeit mit KlientInnen erarbeitet werden können. Es ist aber keine Voraussetzung, dass das Erfahrene an eigene Klienten weitergegeben wird. Das Seminar kann auch für persönliche Individuation und Selbstheilung genutzt werden. Voraussetzung ist Interesse gestaltendes Tun als Erfahrung, von in sich wirkenden Mechanismen, und den sich daraus ergebenden Erkenntnissen und Entwicklungen zu nutzen und zu integrieren.

 

Kursdaten 2018

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